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Der persönliche Beitrag von Johann Voldemar Jannsen, Johann Köhler, Carl Robert Jakobson und Jakob Hurt zur estnischen Bewegung in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts VII.

Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Printed in Germany. Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier. Druck: AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten Einband: Buchbinderei Sigloch, Blaufelden Inhalt Vorwort IX I.

EINGANG Klaus Garber Versehrte Tradition. Zur Überlieferungsgeschichte frühneuzeitlicher Literatur in Archiven und Bibliotheken des Baltikums 3 Heinz von zur Mühlen Die baltischen Lande, ihre Bewohner und ihre Geschichte 15 II.

Jahrhundert 39 Tiiu Reimo Das Druck- und Verlagswesen in Reval in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Yj Inhalt III. Öffentliche und private Räume in Reval am Beginn der Neuzeit Pärsla Petersone Die Bedeutung des livländischen Postwesens für die Unterhaltung der Verbindungen zwischen Ost und West im Jahrhundert Lore Poelchau Eine siebenbürgisch-baltische Beziehung am Ende des Jahrhunderts: Georg Soterius I V.

Schmid Gotthard Friedrich Stender und die Entwicklung der lettischen Schriftsprache Beate Paskevica Die Sammlung von Volksliedern im lettischen Livland Herders Helfer in den Jahren und Siret Rutiku Über die Rolle des deutschen Kirchenliedes in der estnischen Kulturgeschichte V.

Der bislang unbekannte Erstdruck von Oden IV, 31 Klaus Garber Das Erbe Opitzens im hohen Norden. Beherrschend aber blieb natürlich der Austausch mit den Wissenschaftlern, Bibliothekaren und Archivaren vor Ort.

Und der war auf das Schicksal gerichtet, das Handschriften und Bücher unter den desaströsen Einwirkungen zweier Weltkriege und mehrfachem Herrschaftswechsel binnen kürzester Zeit genommen hatten.

Das war ein ebenso reizvolles wie schwieriges Unterfangen in einem von wechselseitiger Bemühung um Annäherung geprägten Dialog.

Die estnischen, lettischen und später auch litauischen Kolleginnen und Kollegen vermochten in dem einen oder anderen Fall über die Kriegs- und Nachkriegszeit zu berichten.

Ihre Arbeit aber hatten die älteren von ihnen bestenfalls in den fünfziger Jahren aufgenommen, die jüngeren sehr viel später.

Es galt eine Lücke in der Überlieferung anzupeilen und mit Kenntnissen von der einen wie der anderen Seite zu überbrücken, die gravierender war, tiefer klaffte als je zuvor in der von Leid so erfüllten Geschichte der baltischen Völker.

Das Fazit dieser Bemühungen zeichnete sich rasch ab und glich prinzipiell jenem, das auch in anderen Regionen Mitteleuropas immer wieder zu ziehen war.

Es konnte nicht gelingen, den ungeheuren Verwerfungen, die die kulturelle Überlieferung und speziell die bibliothekarisch-archivarische in der jüngsten Vergangenheit erlitten hatte, in welcher Form auch immer produktiv und womöglich gar sinngebend zu begegnen.

Was in die Hände gelangte - am drastischsten in den Institutionen Rigas, die den geistigen Mittelpunkt des Baltikums gebildet hatten waren einzelne Perlen, deren Zugehörigkeit zu einer einst stolzen Kette nur erahnbar und gelegentlich exakter beschreibbar, die im alten Glanz zusammenzufügen jedoch nicht mehr möglich war, weil allzu viele Glieder fehlten.

Noch einmal: Der Untergang des alten Europa wurde im Baltikum hautnah auch und gerade im Spiegel der Geschichte von Archiven und Bibliotheken erfahrbar.

Diese Erfahrung freilich geleitete fast im gleichen Atemzug zu dem Versuch, über das, was da im Zuge des Wiederaufbaus der kulturellen Vorwort XI Infrastruktur an Kenntnissen zumal über Zeugnisse aus der Frühen Neuzeit zwischenzeitlich in Erfahrung gebracht worden war, möglichst umfassend Kunde zu geben.

Schon auf der ersten Reise im Jahr wurde in Gesprächen mit estnischen und lettischen Kolleginnen und Kollegen - Litauen konnte erst drei Jahre später erstmals bereist werden - der Gedanke geboren, einen Sammelband zur Kulturgeschichte der baltischen Länder in der Frühen Neuzeit zu erarbeiten.

Besondere Aufmerksamkeit, so der Vorsatz, sollte der Dokumentation wiederentdeckter Handschriften und Drucke gelten. Zwei folgende Reisen und waren nicht zuletzt in vielen Gesprächen der Entwicklung und Konkretisierung dieser Idee gewidmet.

Warum das geschah, ist im nachhinein leicht zu sagen. Auf deutscher Seite fehlten in den achtziger Jahren die Fachleute, die sich in den geplanten Schwerpunktbereichen des Vorhabens auskannten.

Gleichwohl waren die Mühen nicht vergeblich. Der intensive geistige Austausch in Tallinn und Tartu, Riga und Vilnius hatte zu menschlichen und wissenschaftlichen Kontakten gefuhrt, die in einer vermutlich nur im Osten erfahrbaren Weise stabil blieben und bis heute unter den Gesprächspartnern von einst andauern, sofern sie am Leben blieben und nicht zwischenzeitlich zu betrauern waren.

Geboren auf den Bibliotheksreisen im Osten Europas, zeichneten sich alsbald die Konturen eines internationalen Kongresses ab, der den städtischen literarischen Verhältnissen im alten deutschen Sprachraum und den Trägern ihrer Überlieferung gewidmet sein sollte.

Für die aus Mittel- und Osteuropa Anreisenden bedeutete der Aufenthalt in Osnabrück vielfach die erste Begegnung mit Deutschland und XII Vorwort der westlichen Welt.

Diese Erfahrung wurde dem Initiator mit einer Dankbarkeit entgolten, die bis heute in den Austausch von Nachrichten und die Aufnahme zumal der jungen Nachwuchskräfte hineinspielt.

Der Sektionsleiter Klaus Garber Osnabrück suchte den Ausfall der erwarteten Referenten durch einen kleinen improvisierten Beitrag über Paul Flemings in Reval geschriebene Schäferei zu Ehren seines Freundes Reiner Brockmann und seiner Braut Dorothea Temme zu kompensieren, dessen Diskussion durch die überraschende Anwesenheit Albrecht Schönes Farbe gewann.

Dieses gelang vor allem durch den neuerlichen intensiven Kontakt Martin Klökers zu Bibliothekaren und Forschern in Est- und Lettland während der Arbeiten im Osnabrücker Personalschrifttumsprojekt.

Zum Zeichen ehrenden Andenkens an die verstorbene estnische Buch- und Bibliothekswissenschaftlerin Kyra Robert, die den Osnabrücker Gästen mit Rat und Tat stets kompetent zur Seite stand, bemühten sich die Herausgeber sogleich nach dem posthumen Erscheinen ihrer letzten Arbeit in estnischer Sprache um die Aufnahme einer deutschen Übersetzung.

Baltischen Historikertreffen gehaltenen Vorträge von Roger Bartlett, Christina Kupffer, Gert von Pistohlkors und Wolfgang P.

Schmid, die sich unmittelbar in das Profil dieses Sammelbandes fugten, als wertvolle Ergänzung hinzugewonnen werden. Möge das nach einer langen Wegstrecke Zustandegekommene dazu beitragen, die Kenntnis der kulturellen Physiognomie der baltischen Lande zu erweitern und ihre bevorstehende politische Rückkehr nach Europa geschichtlich gediegen zu flankieren.

Osnabrück, im Frühjahr Klaus Garber, Martin Klöker I. Sie haben jahrhundertelang eine gemeinsame Geschichte gehabt bis zu dem von Hitler entfesselten Inferno am Ende, in dem das alte Europa definitiv und unwiederbringlich unterging.

Riga, Reval, Mitau, Narva usw. Den - in meinen Augen - tragischen Aspekt dieser tödlichen Versehrung von Tradition konnte man sogleich wahrnehmen, wenn man in den achtziger Jahren nach Riga, Tallinn, Tartu, Vilnius aufbrach.

Die Pflege der kulturellen Überlieferung in den Bibliotheken, Archiven, Museen, Gesellschaften etc. Mir sind zahlreiche Personen begegnet - ich erinnere in Verehrung und in Schmerz nur an Kyra Robert und Meta Taube - , die ihr Leben an eben die deutsch-baltische kulturelle Tradition zumal im Sie konnten sie nicht mehr beantworten, ja, sie waren vielfach noch gar nicht in ihr Blickfeld getreten.

Das meint die Rede von der ungeheuerlichen Krisis der Tradition, die der Nationalsozialismus und der von ihm entfesselte Weltkrieg über Mitteleuropa gebracht hat.

Denn natürlich kennt jeder Bibliotheksreisende Vergleichbares. Überall, in Stettin und in Posen, in Warschau und St.

Petersburg, in Lemberg und in Minsk, trifft man auf meist ältere Menschen, die ihr Bestes gegeben haben, um Ordnung in die Dinge zu bringen, und die Ihnen doch auf die elementarsten Fragen keine Antworten geben können, einfach weil die Sicherheit im Umgang mit der kulturellen Habe angesichts des unendlichen Wirrwarrs in dem entscheidenden Jahrzehnt zwischen und verloren ging.

Sie macht eben in den zwanziger Jahren des Wichtigster Mittelsmann ist Paul Fleming, wie bekannt. Universitäten an allen drei Orten zur Stelle, ohne die als Kristallisationspunkt und als Reservoir gelehrter und damit automatisch auch poetischer Kompetenz es eben kein literarisches Leben gegeben hätte.

Dieses gleicht in seinen produktiven Voraussetzungen nicht anders als in seinen rezeptiven Formen der Aneignung den Ausprägungen an ungezählten Stellen des Reichs.

Folglich ist der Literaturwissenschaftler über den Umweg des Bibliothekshistorikers gehalten, mit allen ihm verfügbaren Mitteln nach den erhaltenen Zeugnissen dieses faszinierenden Phänomens Ausschau zu halten und sich ihrer Rekonstruktion zu widmen.

Jahrhundert angelegt, fahren die Ernte in die Scheuern. Ich kann nicht mehr als ein paar ganz knappe Schlaglichter werfen. Für nähere Einzelheiten sind zudem die Ergebnisse des von der Volkswagen-Stiftung finanzierten Projekts zur Überlieferung des Personalschrifttums in zwanzig Bibliotheken des Ostens und damit die Forschungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Osnabrück und vor Ort in Tallinn, Tartu und Riga abzuwarten.

Das hier zu eröffnende Kapitel freilich ist an sich ein fast unerschöpfliches, und das auch dann noch, wenn man sich auf das protestantische Estland und Livland beschränkt und das katholische Litauen an dieser Stelle vorerst ausklammert.

Das ist ein faszinierendes Kapitel nicht nur der baltischen Historiographie, über das hier nicht berichtet zu werden braucht.

In Estland, um mit ihm zu beginnen, existierten die Estländische Literarische Gesellschaft zu Reval und die Gelehrte Estnische Gesellschaft in Dorpat nebeneinander.

Ihr letzter, kürzlich hochbetagt verstorbener Bibliothekar und Historiograph Hellmuth Weiss hat wiederholt über die Schätze und damit auch die personalkundlichen Sammlungen berichtet.

Kyra Robert hatte sich wie bekannt der Altdrucke angenommen und systematisch auf eine Bibliographie der Revaler Drucke des Jahrhunderts hingearbeitet, die Versehrte Tradition 7 nach ihrem Tod unbedingt weiter zu pflegen ist und über das im Entstehen begriffene Verzeichnis der deutschen Drucke des Jahrhunderts, wie es die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Auftrag gegeben und in sechs ausgewählten Bibliotheken eröffnet hat, auch aus deutschen Bibliotheken noch namhaften Zuwachs erhalten wird.

Drei Schwerpunkte lassen sich in den auf Bibliothek und Archiv verteilten Sammelbänden ausmachen. Beherrschend wie immer tut sich die gymnasiale Professorenschaft, angeführt von Heinrich Vulpius, Timotheus Polus, Reiner Brockmann und Heinrich Arninck in Dissertation und Gelegenheitsgedicht hervor.

Brockmann aber kommt wie ungezählte andere Gelehrte aus dem Westen, aus Mecklenburg. Und so findet sich, wie nicht anders zu erwarten, der gesamte Ostseeraum mit Königsberg an der Spitze und mit Schwerpunkt im Jahrhundert gut repräsentiert in Tallinn.

Das Gelegenheitsschrifttum der Universitätsbibliothek Tartu in seiner jetzigen Zusammensetzung ist noch nicht zusammenhängend gewürdigt worden und wird jetzt erstmals komplett ermittelt und verfilmt.

Nur für die Bestandteile aus der Bibliothek von Reckes des Begründers des Recke-Napierskyschen Schriftsteller-Lexikons liegt ein Spezialbeitrag vor.

Jahrhunderts bis in der UB Dorpat vorzubereiten. Jahrhunderts versammeln. Die wenigen aber sehr gewichtigen deutschsprachigen Frühdrucke aus Estland aus dem Brockmann-Kreis, die heute zumeist im Kreutzwald-Literaturmuseum bewahrt werden, findet man abgebildet und besprochen in der schönen Arbeit von Alttoa und Valmet.

Über die Buchbestände des Zentralen Historischen Staatsarchivs Tartu, die ich erstmals bearbeitete, ist m. Einziges bibliothekarisches und archivarisches Zentrum für Lettland und für das alte Kurland ist heute, nach dem tragischen Untergang Mitaus, die lettische Hauptstadt Riga.

Auch nach mehreren Besuchen ist die buchgeschichtliche Überlieferung insbesondere des Personalschrifttums angesichts der vielen Kriegs- und Nachkriegs-Diversifikationen immer noch nicht lückenlos zu überschauen.

In Riga sind die Akademiebibliothek, die Staatsbibliothek und das Staatsarchiv für das historische Buchgut zuständig, wohingegen die Universitätsbibliothek unter diesem Gesichtspunkt vernachlässigt werden darf.

In diese drei Zentren sind jedoch Bestände von mindestens vier bedeutenden und heute ausgelöschten Vorgänger-Institutionen eingeflossen. Die folgenden Bemerkungen versuchen - wieder am Leitfaden des Gelegenheitsschrifttums, das der beste Indikator für die lokalbezogenen Überlieferungsverhältnisse bleibt - Licht in das obwaltende Dunkel zu bringen Zentrale Sammelstelle für das Kasualschrifittum war wie stets in den Kommunen des alten deutschen Sprachraums die Stadtbibliothek Riga, die bei dem Einmarsch der Deutschen sogleich in Flammen aufging und alle Bestände sofern nicht in Safes geborgen verlor - das wohl traurigste Kapitel baltischer Bibliotheksgeschichte.

Die letzten bekannten Benutzer der unvorstellbar reichhaltigen Sammlungen an Gelegenheitsschrifttum waren Kurt Tiersch, Gertrudt Schmidt und Erich Seuberlich.

Tiersch hat es leider versäumt, eine genaue quellenkundliche Beschreibung zu liefern, statt dessen wiederholt er die landläufigen Vorurteile über die Gelegenheitsdichtung, die zehn Jahre später in Riga zerstört war.

Tiersch zitiert aus achtzehn solcher Sammelbände. Ob es weitere gab, bleibt unklar. Jahrhundert anschlossen. Auf ihnen und den Loseblattsammlungen der Bibliothek, die es also gleichfalls schon damals gab - beruht die Auswertung von Leichenpredigten in einem Artikel Seuberlichs.

Die gesamten sonstigen Anlässe sind in der üblichen Überschätzung der Gattung Leichenpredigt also nicht berücksichtigt. Die Anzahl der Bände gibt Seuberlich nicht an.

Eine Spur von ihr habe ich bislang trotz aller Bemühungen nicht entdecken können. Immerhin hat sich in der genealogischen Forschungsstelle zu Leipzig ein Exemplar des Seuberlichschen Katalogs der Gelegenheitsschriften der Bibliothek der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde zu Riga, Band I - III, Riga Masch.

Seuberlich wertet auch in Mappen verwahrte Einblattdrucke aus, die in Riga verblieben waren und von denen ich Spuren in der Akademie- und der Staatsbibliothek sowie dem Staatsarchiv fand.

Ansonsten ist das Schicksal der Bibliothek der Gesellschaft für Altertumskunde bislang von niemandem aufgeklärt worden. Archiv und Dommuseum in dem die Gesellschaft seit untergebracht war wurden bzw.

Das Archiv mit der Handschriftensammlung kam ins lettische Staatsarchiv. Was aber wurde aus der mächtigen Bibliothek? Überreste von ihr findet man heute in der Akademie- und der Staatsbibliothek.

Gelangten sie noch vor oder während oder nach dem Krieg dorthin und nach welchen Kriterien - wenn überhaupt - wurde sortiert?

Niemand hat bislang auf diese Fragen in Riga eine Antwort geben können. Aber Versehrte Tradition 11 schon vorher waren die Schätze in verschiedene Richtungen gegangen.

Bestände aus dem Kurländischen Ritterschaftsarchiv sowie Sammlungen aus der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst in Mitau kamen gleichfalls in die Obhut des Lettischen Staates und wurden dem Staatsarchiv in Riga überwiesen.

In welchem Umfang Bücher darunter waren, ist nirgendwo aktenkundig, soweit ich sehe. Nach privater fachkundlicher Auskunft ist die Hauptmasse der Bibliothek mit nach Posen gelangt, überstand dort den Krieg, wurde teils auf polnische Bibliotheken verteilt, teils auf dem Antiquariatsmarkt angeboten und fand in Restbeständen in der Bibliothek Bong eine Heimstatt, die soeben nach Riga zurückgekehrt ist.

In jedem Fall findet man wertvolle alte Buchbestände mit Gelegenheitsschrifttum aus dem Kurländischen Provinzialmuseum - darunter die Werke des einzig namhaften Dichters Christian Bornmann - wie aus der Bibliothek der Kurländischen Ritterschaft sowohl in der Staatsbibliothek zu Riga wie - neben den entsprechenden Handschriften und Archivalien beider Institutionen - im Staatsarchiv zu Riga.

Dafür bestehen heute vor Ort in Riga gute Voraussetzungen. Die soeben verstorbene langjährige Mitarbeiterin der Akademiebibliothek Meta Taube arbeitete an einer Bibliographie des zweiten Druckers Gerhard Schröder und hat darüber auf der Osnabrücker Tagung Stadt und Literatur berichtet.

Weitere Kataloge zu Bessemesser und Nöller waren lange Zeit in Vorbereitung und müssen dringlichst erarbeitet werden. Die Aufgabe, das aus verschiedenster Provenienz zusammengeströmte alte Buchgut zu spezifizieren, ist hier besonders vordringlich und schwierig.

Baltischen Historikertreffen in Göttingen im Jahr auf Einladung von Gert von Pistohlkors vorgetragen. Ein Abdruck im vorliegenden Sammelband war nicht vorgesehen.

Er wuchs sich jedoch zu einem Buch aus und hätte die Proportionen des vorliegenden Werkes gesprengt.

Der Text wird als selbständige Monographie erscheinen. Er ergänzt das thematische Spektrum dieses Bandes.

Verwiesen werden darf auf die erwähnte und gleichfalls reichhaltig mit Literatur ausgestattete Abhandlung des Verfassers: Paul Fleming in Riga.

Die wiederentdeckten Gedichte aus der Sammlung Gadebusch. Festschrift für Marian Szyrocki zu seinem Für den Vortrag zurückgegriffen wurde auf einen erstmaligen zusammenfassenden Bericht über die baltische Archiv- und Bibliothekslandschaft, gleichfalls eingehend mit Literatur ausgestattet, in: Klaus Garber: Das alte Buch im alten deutschen Sprachraum des Ostens.

Stand und Aufgaben der Forschung am Beispiel des städtischen Gelegenheitsschrifttums. Das Baltikum auch berührt in Klaus Garber: Eine Bibliotheksreise durch die Sowjetunion.

Alte deutsche Literatur zwischen Leningrad, dem Baltikum und Lemberg. Zum Kontext der hier wiederholt anklingenden Motive sei auf ein im Herbst erscheinendes Buch des Verfassers hingewiesen: Nation - Literatur - Politische Mentalität.

Beiträge zur Erinnerungskultur in Deutschland. Essays, Reden, Interventionen. In dem erwähnten Handbuch des personalen Gelegenheitsschrifttums, das seit im Olms-Verlag Hildesheim publiziert wird, sind inzwi- Versehrte Tradition 13 sehen die Reval und Dorpat gewidmeten Bände, herausgegeben von Sabine Beckmann und Martin Klöker unter Mitarbeit von Stefan Anders, erschienen; diejenigen zu Riga befinden sich in Vorbereitung und werden wie die Vorgänger gleichfalls noch im Jahre erscheinen.

Landschaftlich war es vielfaltig gegliedert durch vorgelagerte Inseln, Steilküsten Glind, skandinavisch klint im Norden, Flachund Hochmoore, eiszeitliche Endmoränen und Hügellandschaften bis hin zu Niederungen mit fruchtbarem Untergrund im Süden.

Oberflächengestaltung, Klimagefalle, Bodenqualität und auf Sommer- und Winterwegen wechselnde Verkehrsverbindungen bedingten Lebensverhältnisse und Siedlungsweise der Bewohner, doch der entscheidende Unterschied zwischen Nord und Süd war und ist auch heute noch die Volkszugehörigkeit der angestammten Bewohner.

Südwärts entlang dem Meeresufer und beiderseits der unteren Düna lebten die stammverwandten Liven; mit Kuren vermischt waren am Nordufer Kurlands und entlang der kurländischen Westküste ebenfalls Liven angesiedelt.

Das Land östlich davon war von lettischen Stämmen eingenommen, die der baltischen Sprachfamilie angehören: nördlich der Düna Lettgaller, südlich - von Ost nach West - Selen, Semgaller und Kuren.

Wie die Lettischen Stämme, die erst später das lettische Volk bildeten, gehören auch die nur dem Kontinent, nicht dem Meer zugekehrten Litauer der baltischen Sprachfamilie an: den Letten benachbart die Schemaiten, weiter südöstlich die Augstaiten vgl.

Gemeinsam war diesen Völkern ihre soziale Schichtung. In der Mehrheit waren sie persönlich freie Bauern mit Eigen- und Allmendebesitz.

Unfrei war eine Minderheit von Sklaven, Drellen genannt, meist aus Kriegsgefangenen oder aus Raubhandel hervorgegangen. Dem Orden wurde jeweils ein Drittel des eroberten Landes zur Bildung eines eigenen Territoriums eingeräumt.

Bei den weiteren Kämpfen gegen die Esten kam es zum Konflikt mit den Dänen, die in der Revaler Bucht landeten und NordEstland - die Reval-Landschaft, Harrien und Wierland - einnahmen.

Bei der Taufe der Esten machten die Deutschen und Dänen sich gegenseitig ihre Ansprüche streitig, doch konnten sich die Deutschen in Süd-Estland behaupten.

Inzwischen war die Insel Ösel unterworfen und bald danach auch Kurland Weitergehende Pläne, die Mission von Livland aus in russische und litauische Gebiete zu tragen, scheiterten an der militärischen Macht des Fürsten Alexander Nevski im Osten und der Litauer im Süden , obwohl kurz vorher der Litauerfurst Mindowe oder Mindaugas sich zur Taufe bereit erklärt und sogar Schemaiten dem Orden abgetreten hatte.

Als letztes Gebiet Livlands wurde Semgallen erobert. Kirchenpolitisch und kulturgeschichtlich war die Entscheidung zugunsten des Westens gefallen.

Zu einer ernsten Bedrohung wurden die russischen Teilfursten erst im späten Mittelalter. Die östliche Nachbarschaft brachte Livland, insbesondere den Städten, den Vorzug blühenden Transithandels zwischen West und Ost.

Die Zugehörigkeit zur römischen Kirche und die Die baltischen Lande, ihre Bewohner und ihre Geschichte 19 ständige Zuwanderung vor allem aus Norddeutschland, aber auch aus Skandinavien, schufen ein festes Band der Verwandtschaft, des Lehnrechts und Stadtrechts, des Handels und Handwerks, der Kirche und Religion sowie der Kunst, aber auch der staatlichen Ordnung und der sozialen Verhältnisse.

In staatsrechtlicher Hinsicht war das Ergebnis die Entstehung von fünf geistlichen Territorien: dem Stift Riga, seit Erzstift, den Stiften Dorpat seit , Ösel-Wiek und Kurland und dem Territorium des Deutschen Ordens, der die überlebenden Schwertbrüder nach einer verlorenen Schlacht gegen die Litauer aufgenommen und ihre Aufgabe in Livland übernommen hatte.

Diese geistlichen Territorien bildeten zusammen einen Staatenbund. Hinzu kam als sechstes Territorium das von Dänemark beherrschte Gebiet. Der Bischof, später Erzbischof von Riga hatte die Befugnis, Bischöfe zu ernennen und zu weihen und war seit unabhängig von jeder Metropolitangewalt, also dem Papst direkt unterstellt.

Als Landesherr war der Erzbischof vom deutschen König abhängig, dem Albert Livland als Lehen aufgetragen hatte.

Die Mittelschicht bildete der Handwerkerstand, die unteren Schichten setzten sich aus dem Transportgewerbe, Hilfsgewerben des Handwerks, Arbeitern und Dienstboten zusammen und waren in der Mehrzahl vom Lande zugewandert.

Das mittelalterliche Livland bildete einen Staatenbund, eine Konföderation der Territorien, zusammengehalten durch gleichgerichtete Interessen innerhalb der ständischen Ebenen, der Bischöfe und ihrer Domkapitel, des Ordensmeisters und seiner Gebieter, der Vasallenschaften sowie der Städte.

Aus gelegentlichen Anlässen wurden Konföderationen gebildet. Daraus entstand im Jahrhundert die Gepflogenheit, gemeinsame Landtage abzuhalten.

Zuerst berieten die Stände in getrennten Kurien, um dann eine Einigung anzustreben. Der einzige Stand, der auf den Landtagen nicht vertreten war, aber oft Gegenstand der Beratungen und Beschlüsse war, waren die Bauern.

Die Hansestädte wurden in die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Dänemark, der Orden in die Bekämpfung der Vitalienbrüder hineingezogen, die die Ostsee verunsicherten.

Ernste Gefahren für Livland gingen aber von Dänemark nicht aus. Anders war es mit den Litauern, die wiederholt in Livland eingefallen waren.

Seit dem späten Jahrhundert war Livland in ständiger Gefahr, die nur durch einen Mann wie den Ordensmeister Wolter von Plettenberg gebannt werden konnte.

Der Wohlstand machte indessen blind gegen die Bedrohung aus dem Osten. Mit dem Über- Die baltischen Lande, ihre Bewohner und ihre Geschichte 23 fall auf Narva entbrannte der livländische Krieg , der zum Untergang Alt-Livlands führte, das vom Reich und von den Hansestädten im Stich gelassen wurde.

Der Orden wurde bei Ermes entscheidend geschlagen. Auf ausländische Hilfe angewiesen, unterwarf sich der Bischof von Ösel und Pilten Kurland dem König von Dänemark, Reval und die Harrisch-Wierische Ritterschaft unterwarfen sich König Erich XIV.

Die Landesteile nördlich der Düna wurden Litauen inkorporiert, während Kurland Lehnsherzogtum des Königs Sigismund II. August von Polen wurde.

Altertümlichen Stilelementen der Kunst, wie der gotischen Architektur, standen jedoch infolge der engen Beziehungen zum Herkunftsland andere, modernere Erscheinungsformen gegenüber, wie das frühe Eindringen der Reformation oder die Malerei einheimischer Künstler, wie des Revaler Malers Michel Sittow f Friedrich II.

August von Polen und Litauen garantierten den Ständen die Freiheit des Glaubens und die Geltung deutschen Rechts und deutscher Sprache. In dem von Polen-Litauen beherrschten Raum galt das sogenannte Privilegium Sigismundi Augusti.

Livland wurde in Litauen inkorporiert, jedoch ohne Riga. Kurland wurde Lehnsherzogtum des Königs. Der Staatenbund war zerborsten, aber das 24 Heinz von zur Mühlen Land wurde weiterhin von einer Serie von Kriegen heimgesucht oder war mittelbar betroffen.

Es ging um den Besitz des alten Livland und um die Vorherrschaft an der Ostsee sowie um ungehinderten Handel. Trotz der Zugehörigkeit zu Schweden empfand man sich immer noch als zu Deutschland gehörig.

Segensreich war für die im Kriege arg beschädigten kirchlichen Verhältnisse die Reform durch schwedische Kirchen- Die baltischen Lande, ihre Bewohner und ihre Geschichte 25 männer, die Hebung des Schulwesens und die Gründung der Universität Dorpat Academia Gustaviana, Academia GustavoCarolina.

Ich heie Nils Holgersson, bin der Sohn eines Huslers, und bis zum heutigen Tage bin ich ein Mensch gewesen, aber heute morgen -- -- Weiter kam der Junge nicht, denn niemand hrte mehr auf ihn.

Kaum hatte er gesagt, da er ein Mensch sei, als die Anfhrerin drei Schritte und die andern noch weiter zurckwichen.

Und sie reckten alle die Hlse und zischten ihn zornig an. Du bist mir doch gleich verdchtig vorgekommen, als ich dich hier auf dem Strand sah, und jetzt mut du dich schleunigst entfernen, wir dulden keine Menschen unter uns, sagte Akka von Kebnekajse.

Es ist doch wohl nicht mglich, versuchte der Gnserich zu vermitteln, da ihr Wildgnse euch vor einem so kleinen Wesen frchtet.

Morgen soll er gewi nach Hause zurckkehren, aber ber Nacht werdet ihr ihn doch unter euch dulden mssen.

Keiner von uns knnte es verantworten, einen solchen kleinen Kerl sich in der Nacht allein gegen Wiesel und Fuchs verteidigen zu lassen. Die Wildgans kam wieder nher heran, aber man sah deutlich, wie schwer es ihr wurde, ihre Furcht zu bezwingen.

Ich bin gelehrt worden, mich vor allem, was Mensch heit, zu frchten, einerlei ob klein oder gro, sagte sie. Aber wenn du, Gnserich, dafr einstehen willst, da uns dieser hier nichts Bses tut, dann mag er ber Nacht dableiben.

Ich frchte jedoch, unser Nachtquartier wird weder dir noch ihm passen, denn wir begeben uns auf das schwimmende Eis hinaus und schlafen dort. Sie dachte wohl, der Gnserich werde bei dieser Ankndigung unschlssig werden.

Er lie sich aber nichts merken. Ihr seid sehr klug und versteht es, einen sichern Schlafplatz auszuwhlen, sagte er. Aber du stehst mir dafr ein, da er morgen nach Hause zurckkehrt.

Dann mu auch ich mich von euch trennen, sagte der Gnserich, denn ich habe ihm versprochen, ihn nicht zu verlassen. Es steht dir frei, zu fliegen, wohin du willst, entgegnete die Anfhrerin.

Damit hob sie die Flgel und flog auf das Eis hinaus, wohin ihr eine Wildgans nach der andern folgte. Der Junge war betrbt darber, da aus seiner Reise nach Lappland nichts werden sollte, und berdies frchtete er sich vor dem kalten Nachtquartier.

Es wird immer schlimmer, Gnserich, sagte er. Und das erste wird sein, da wir da drauen auf dem Eise erfrieren. Aber der Gnserich war guten Mutes.

Das hat keine Gefahr, sagte er. Sammle jetzt nur in aller Eile so viel Stroh und Gras zusammen, als du zu tragen vermagst.

Als der Junge beide Arme voller drren Grases hatte, fate der Gnserich ihn mit seinem Schnabel am Hemdkragen, hob ihn auf und flog aufs Eis hinber, wo die Wildgnse, den Schnabel unter einen Flgel gesteckt, schon standen und schliefen.

Breite jetzt das Gras auf dem Eis aus, damit ich etwas habe, worauf ich stehen kann, um nicht anzufrieren. Hilf du mir, dann helfe ich dir auch, sagte der Gnserich.

Der Junge tat, wie ihm geheien war, und sobald er fertig war, ergriff ihn der Gnserich noch einmal am Hemdkragen und steckte ihn unter seinen Flgel.

Hier liegst du warm und gut, sagte er und drckte den Flgel an, damit der Kleine nicht herunterfallen sollte. Er war so in Flaum eingebettet, da er nicht antworten konnte; aber warm und schn lag er, und mde war er,.

Wunderbare Reise des kleinen Nils by Selma Lagerlf und im nchsten Augenblick schlief er. Die Nacht. Es ist eine bekannte Tatsache, da das Eis trgerisch ist, und da man sich nicht darauf verlassen kann.

Mitten in der Nacht vernderte die vom Lande losgelste Eisdecke auf dem Vombsee ihre Lage, so da sie an einer Stelle den Strand berhrte.

Und da geschah es, da Smirre, der Fuchs, der damals auf der stlichen Seite des Sees im Park von vedskloster wohnte, auf seiner nchtlichen Jagd dies sah.

Smirre hatte die Wildgnse allerdings schon am Abend gesehen, jedoch nicht erwartet, einer von ihnen beikommen zu knnen.

Jetzt lief er schnell aufs Eis hinaus; als er aber den Wildgnsen schon ganz nahe war, glitt er pltzlich aus, und seine Krallen kratzten auf dem Eise.

Davon erwachten die Gnse, und sie schlugen mit den Flgeln, um sich in die Luft zu erheben. Aber Smirre war ihnen zu hurtig. Er machte einen Satz, gerade als schleudere ihn jemand vorwrts, ergriff eine Gans am Flgel und strzte wieder dem Lande zu.

Aber in dieser Nacht waren die Wildgnse nicht allein auf dem Eise drauen; sie hatten einen Menschen bei sich, wenn auch einen noch so kleinen.

Als der Gnserich mit den Flgeln schlug, erwachte der Junge, er fiel aufs Eis hinunter und sa da ganz schlaftrunken; zuerst konnte er sich die Aufregung unter den Gnsen gar nicht erklren, bis er pltzlich einen kleinen, kurzbeinigen Hund mit einer Gans im Maule davonlaufen sah.

Da sprang er rasch auf, dem Hunde die Gans abzujagen. Er hrte noch, da der Gnserich ihm nachrief: Dumling, nimm dich in acht!

Nimm dich in acht! Aber vor einem so kleinen Hunde brauche ich mich doch wohl nicht zu frchten, dachte der Junge und strmte davon.

Die Wildgans, die der Fuchs Smirre mit sich wegschleifte, hrte das Geklapper von des Jungen Holzschuhen auf dem Eise, und sie traute ihren Ohren kaum.

Meint der kleine Knirps, er knne mich dem Fuchse abjagen? Und so elendiglich sie auch daran war, so begann sie doch ganz unten im Halse belustigt zu schnattern, beinahe als lache sie.

Das erste, was ihm passiert, wird sein, da er in eine Eisritze purzelt, dachte sie. Aber so finster die Nacht auch war, der Junge sah alle Risse und Lcher im Eise und machte groe Stze darber hinweg.

Das kam daher, da er jetzt die guten Nachtaugen der Wichtelmnnchen hatte und in der Dunkelheit sehen konnte. Nichts war farbig, sondern alles grau oder schwarz, aber er sah den See und das Ufer ebenso deutlich wie bei Tage.

Da wo das Eis ans Land stie, sprang Smirre hinber, und whrend er sich den Uferabhang hinaufarbeitete, rief der Junge ihm zu: La die Gans los, du Lmmel!

Smirre wute nicht, wer das gerufen hatte; er nahm sich auch nicht die Zeit, sich umzusehen, sondern lief noch schneller davon. Jetzt rannte er in einen groen prchtigen Buchenwald hinein, und der Junge lief hinter ihm her, ohne an irgend eine Gefahr zu denken.

Dagegen mute er immerfort daran denken, mit welcher Miachtung er am vorhergehenden Abend von den Gnsen behandelt worden war, und deshalb htte er ihnen jetzt gar zu gerne bewiesen, da ein Mensch, wenn er auch noch so klein ist, allen andern Geschpfen berlegen sei.

Einmal ums andre befahl er dem Hunde da vor sich, seine Beute loszulassen. Was bist du fr ein Hund, der sich nicht schmt, eine ganze Gans zu stehlen?

Lege sie sogleich nieder, sonst wirst du sehen, was fr Prgel du bekommst! La los, sag ich, sonst werde ich deinem Herrn sagen, wie du dich benimmst!

Als Smirre merkte, da er fr einen Hund gehalten wurde, der sich vor Prgel frchtete, kam ihm das so. Smirre war ein groer Ruber, der sich nicht mit der Jagd auf Ratten und Feldmuse begngte, sondern sich auch in die Hfe wagte und Hhner und Gnse stahl.

Er wute, wie sehr er in der ganzen Umgegend gefrchtet war. Und jetzt diese Drohung. So etwas Verrcktes hatte er seit seiner Kindheit nicht mehr gehrt!

Aber der Junge lief aus Leibeskrften; es war ihm, als glitten die dicken Buchenstmme an ihm vorber, und der Abstand zwischen ihm und Smirre verminderte sich immer mehr.

Endlich war er Smirre so nahe, da er ihn am Schwanze fassen konnte. Jetzt entreie ich dir die Gans doch!

Aber er war nicht stark genug, Smirre aufzuhalten. Der Fuchs ri ihn so heftig mit sich fort, da die drren Buchenbltter umherstoben.

Doch jetzt glaubte Smirre zu entdecken, wie ungefhrlich sein Verfolger sei. Er hielt an, legte die Gans auf die Erde, stellte sich mit den Vorderpfoten darauf, damit sie nicht wegfliegen knne, und war auf dem Punkte, ihr den Hals abzubeien; aber dann konnte er es doch nicht lassen, den kleinen Wicht vorher noch ein wenig zu reizen.

Ja, mach nur, da du mich bei dem Herrn verklagst, denn jetzt beie ich die Gans tot, sagte er. Wer sich aber sehr verwunderte, als er die spitzige Nase desjenigen sah, den er verfolgt hatte, und zugleich hrte, welche heisere, boshafte Stimme er hatte, das war der Junge.

Er war so wtend ber den Ruber, der sich ber ihn lustig machte, da gar keine Spur von Furcht in ihm aufstieg.

Er packte den Schwanz nur noch fester, stemmte sich gegen eine Buchenwurzel, und gerade, als der Fuchs die offne Schnauze am Halse der Gans hatte, zog er aus Leibeskrften an.

Smirre war so berrascht, da er sich ein paar Schritte rckwrts ziehen lie, und dadurch wurde die Wildgans frei. Sie flatterte schwerfllig empor, denn ihre Flgel waren verletzt, und sie konnte sie kaum gebrauchen; berdies sah sie in der Dunkelheit des Waldes gar nichts, sondern war so hilflos wie ein Blinder.

Sie konnte deshalb dem Jungen keinerlei Beistand leisten, sondern versuchte nur, durch eine ffnung in dem grnen Bltterdache hinauszugelangen, um den See wieder zu erreichen.

Da warf Smirre sich auf den Jungen. Kann ich den einen nicht bekommen, so will ich wenigstens den andern haben, fauchte er, und man hrte seiner Stimme an, wie aufgebracht er war.

O denke doch ja nicht, da dir das gelingen werde, sagte der Junge. Er war ganz aufgerumt, weil es ihm gelungen war, die Gans zu retten.

Auch hielt er sich noch immer an dem Fuchsschwanze fest und schwang sich an ihm, als ihn der Fuchs zu fangen versuchte, auf die andre Seite hinber.

Das war ein Tanz im Walde, da die Buchenbltter nur so umherstoben! Smirre drehte sich rund, rund herum, aber der Schwanz schwang sich auch rund, rund herum, der Junge hielt sich daran fest, und der Fuchs konnte ihn nicht fassen.

Der Junge war so vergngt ber seinen Erfolg, da er im Anfang nur lachte und den Fuchs verspottete; aber Meister Reineke war beharrlich, wie alte Jger zu sein pflegen, und allmhlich wurde es dem Jungen doch angst, er knnte schlielich noch gefat werden.

Da erblickte er eine kleine junge Buche, die schlank wie ein Pfahl aufgewachsen war, nur um recht bald ins Freie zu gelangen, hoch da droben ber dem grnen Laubdach, das die alten Buchen ber dem jungen Bumchen ausbreiteten.

In aller Eile lie der Junge den Fuchsschwanz los und kletterte auf die Buche hinauf. Smirre aber war so im Eifer, da er sich noch eine ganze Weile nach seinem Schwanze im Kreise drehte.

Du brauchst nicht weiter zu tanzen, sagte der Junge pltzlich. Der Fuchs war wtend; diese Schmach, einen so kleinen Knirps nicht in seine Macht zu bekommen, war ihm unertrglich, er legte sich deshalb unter der Buche nieder, um den Jungen zu bewachen.

Der Junge hatte es nicht bermig gut da oben; er sa rittlings auf einem schwachen Zweige, und die junge. Buche reichte nicht hinauf bis zu dem Bltterdache, so da er auf keinen andern Baum hinbergelangen konnte; aber er mochte sich auch nicht wieder hinunter auf den Boden wagen.

Er fror gewaltig und war nahe daran, ganz steif zu werden und seinen Zweig loszulassen; auch war er entsetzlich schlfrig, htete sich aber wohl, sich vom Schlaf bermannen zu lassen, aus Angst, dann auf den Boden hinunterzufallen.

O, es war frchterlich, mitten in der Nacht so im Walde drauen zu sitzen! Er hatte bis jetzt keine Ahnung gehabt, was das bedeutete, wenn es Nacht ist.

Es war, als sei alles versteinert und knne nie wieder zum Leben erwachen. Dann begann der Tag zu grauen, und der Junge war froh, als alles sein altes Aussehen wieder annahm, obgleich die Klte jetzt gegen Morgen noch durchdringender wurde als in der Nacht.

Als endlich die Sonne aufging, war sie nicht gelb, sondern rot. Dem Jungen kam es vor, als sehe sie bse aus, und er fragte sich, warum sie wohl bse sei.

Vielleicht weil die Nacht, whrend die Sonne weggewesen war, eine solche Klte auf der Erde verbreitet hatte. Die Sonnenstrahlen sprhten in groen Feuergarben am Himmel auf, um zu sehen, was die Nacht auf der Erde getan hatte, und es sah aus, als ob alles ringsum errtete, wie wenn es ein schlechtes Gewissen htte.

Die Wolken am Himmel, die seidenglatten Buchenstmme, die kleinen, ineinander verflochtenen Zweige des Laubdaches, der Rauhreif, der die Buchenbltter auf dem Boden bedeckte, alles glhte und wurde rot.

Aber immer mehr Sonnenstrahlen schossen am Himmel auf, und bald war alles Grauen der Nacht verschwunden.

Die Lhmung war wie weggeblasen, und gar vieles Lebendige trat zutage. Der Schwarzspecht mit dem roten Hals begann mit dem Schnabel an einem Baumstamme zu hmmern.

Das Eichhrnchen huschte mit einer Nu aus seinem Bau heraus, setzte sich auf einen Zweig und begann sie aufzuknabbern.

Der Star kam mit einer Wurzelfaser dahergeflogen, und der Buchfink sang in dem Baumwipfel. Da verstand der Junge, da die Sonne zu allen diesen kleinen Wesen gesagt hatte: Erwacht und kommt heraus aus eurer Behausung, jetzt bin ich hier!

Jetzt braucht ihr euch vor nichts mehr zu frchten. Vom See her drang der Ruf der Wildgnse, die sich zur Weiterreise rsteten, zu dem Jungen herber; und bald darauf flogen alle vierzehn Gnse ber den Wald hin.

Der Junge versuchte ihnen zuzurufen; aber sie flogen so hoch droben, da seine Stimme sie nicht erreichen konnte. Sie glaubten wohl, der Fuchs habe ihn schon lange aufgefressen.

Ach, sie gaben sich auch nicht einmal die Mhe, sich nach ihm umzusehen! Der Junge war vor lauter Angst dem Weinen nahe; aber die Sonne stand jetzt goldgelb und vergngt am Himmel und flte der ganzen Welt Mut ein.

Du brauchst dich nicht zu frchten oder vor etwas Angst zu haben, Nils Holgersson, solange ich da bin, sagte sie. Das Spiel der Gnse Montag, Mrz Alles im Walde blieb so lange unverndert, als eine Gans ungefhr braucht, um ihr Frhstck zu genieen; aber gerade um die Zeit, wo der Morgen in den Vormittag bergehen wollte, flog eine einzelne Wildgans unter das dichte Laubdach herein.

Zgernd suchte sie ihren Weg zwischen Stmmen und Zweigen und flog ganz langsam. Sobald der Fuchs sie sah, verlie er seinen Platz unter der jungen Buche und schlich zu ihr hin.

Die Wildgans wich dem Fuchs nicht aus, sondern flog ganz nahe heran. Smirre machte einen hohen Satz nach ihr, verfehlte sie aber, und die Gans flog in der Richtung zum See weiter.

Es dauerte nicht lange, so kam auch schon eine zweite Wildgans dahergeflogen. Sie nahm denselben Weg wie die vorige und flog noch langsamer und noch nher am Boden.

Auch sie strich dicht an Smirre vorber, und er machte einen so hohen Satz nach ihr, da seine Ohren ihre Fe berhrten; aber auch sie entkam unbeschdigt und setzte still wie ein Schatten ihren Weg nach dem See fort.

Eine kleine Weile verging, da tauchte wieder eine Gans auf, die noch langsamer, noch nher am Boden flog.

Smirre machte einen gewaltigen Satz, und es fehlte nur ein Haarbreit, so htte er sie gefat; aber auch diese Gans entkam ihm.

Kaum war sie verschwunden, so erschien auch schon die vierte Wildgans. Obgleich diese so langsam flog, da es Smirre vorkam, als knne er sie ohne besondre Schwierigkeit fassen, frchtete er sich jetzt vor einem neuen Mierfolg und beschlo, sie unangetastet vorbeifliegen zu lassen.

Aber sie nahm denselben Weg wie die andern, und gerade, als sie ber Smirre hinflog, lie sie sich so tief heruntersinken, da er sich doch verleiten lie, nach ihr zu springen.

Er sprang so hoch, da er sie mit der Tatze berhrte; aber sie warf sich rasch zur Seite und rettete ihr Leben. Ehe Smirre ausgekeucht hatte, erschienen drei Gnse in einer Reihe.

Sie flogen ganz in derselben Weise wie die vorhergehenden, und Smirre machte hohe Stze, sie zu erreichen; aber es gelang ihm nicht, eine von ihnen zu fangen.

Jetzt tauchten fnf Gnse auf; aber diese flogen besser als die vorhergehenden, und obgleich auch sie Smirre zum Springen verleiten zu wollen schienen, widerstand er doch der Versuchung.

Nach einer ziemlich langen Pause tauchte wieder eine einzelne Gans auf. Das war die dreizehnte. Die war so alt, da sie ganz grau war und nicht einen einzigen dunklen Streifen auf dem Krper hatte.

Sie schien den einen Flgel nicht recht gebrauchen zu knnen und flog erbrmlich schlecht und schief, so da sie fast am Boden streifte. Smirre machte nicht nur einen hohen Satz nach ihr, sondern verfolgte sie auch noch springend und hpfend nach dem See zu; aber auch diesmal wurde seine Mhe nicht belohnt.

Als die vierzehnte Gans erschien, war es ein sehr schner Anblick, denn sie war ganz wei, und als sie ihre groen Flgel bewegte, schien ein helles Licht in dem dunklen Wald aufzuleuchten.

Als Smirre ihrer ansichtig wurde, bot er seine ganze Kraft auf und sprang halbwegs bis zum Bltterdach empor; aber die weie Gans flog, wie alle die andern vorher, unbeschdigt an ihm vorber.

Nun wurde es eine Weile ganz still unter den Buchen; es sah aus, als sei der ganze Schwarm Wildgnse weitergeflogen. Da fiel Smirre pltzlich sein Gefangner, der kleine Knirps, wieder ein; er hatte keine Zeit gehabt, an ihn zu denken, seit er die erste Gans gesehen hatte.

Aber natrlich war der lngst auf und davon. Doch Smirre blieb auch jetzt nicht viel Zeit, an den kleinen Kerl zu denken, denn eben kam die erste Gans wieder vom See her und flog langsam unter dem Bltterdach hin.

Trotz seines Mierfolges freute sich Smirre ber ihre Rckkehr, und mit einem groen Satz strzte er auf sie zu. Aber er war zu eilig gewesen, er hatte sich nicht die ntige Zeit zum Berechnen seines Sprunges genommen und sprang nun an ihr vorbei.

Nach dieser Gans kam wieder eine, und dann noch eine, und dann eine dritte, vierte, fnfte, bis die Reihe mit der alten eisgrauen und der groen weien abschlo.

Alle flogen langsam und nahe am Boden; und als sie ber Smirre schwebten, senkten sie sich noch tiefer herab, als ob sie ihn einladen wollten, sie zu fangen.

Und Smirre verfolgte sie, er machte mehrere Meter hohe Stze, und doch konnte er keine erwischen. Das war der schrecklichste Tag, den der Fuchs Smirre je erlebt hatte.

Die Wildgnse flogen unaufhrlich ber seinem Kopf weg, hin und her, hin und her. Groe, herrliche Gnse, die sich auf den deutschen ckern und. Wunderbare Reise des kleinen Nils by Selma Lagerlf Heiden fett gefressen hatten, strichen den ganzen Tag durch den Wald so nahe an ihm vorber, da er sie wiederholt berhrte, und doch konnte er seinen Hunger nicht mit einer einzigen stillen.

Der Winter war kaum vorber, und Smirre erinnerte sich an die Tage und Nchte, wo er meistens mig umhergestreift war, weil er auch nicht ein einziges Wildbret erjagen konnte, denn die Zugvgel waren fortgezogen, die Ratten verbargen sich unter der gefrorenen Erde und die Hhner waren eingesperrt.

Aber der Hunger des ganzen Winters war nicht so schwer zu ertragen gewesen, als der Mierfolg dieses einen Tages.

Smirre war kein junger Fuchs mehr; oft waren ihm die Hunde an den Fersen gewesen, und die Kugeln hatten ihm um die Ohren gepfiffen.

Er hatte tief drinnen in seinem Bau gelegen, whrend die Dachshunde in dessen Gngen waren und ihn beinahe gefunden htten.

Aber alle Angst, die Smirre whrend einer solchen aufregenden Jagd durchgemacht hatte, war nicht zu vergleichen mit dem Gefhl, das ihn ergriff, so oft er einen miglckten Sprung nach den Wildgnsen machte.

Am Morgen, als das Spiel begann, war Smirre so schmuck gewesen, da die Gnse bei seinem Anblick gestutzt hatten; Smirre liebte die Pracht, und sein Pelz war glnzend rot, seine Brust wei, die Tatzen schwarz und der Schwanz ppig wie eine Feder.

Aber das schnste an ihm war doch die Spannkraft seiner Bewegungen und der Glanz seiner Augen. Als es jedoch an diesem Tage Abend wurde, hing Smirres Pelz in Zotteln herunter, er war in Schwei gebadet, seine Augen waren matt, die Zunge hing ihm lang aus dem keuchenden Maule heraus, und um die Lippen stand ihm der Schaum.

Den ganzen Nachmittag war Smirre so mde, da er wie verwirrt war. Er sah nichts andres mehr vor sich als fliegende Gnse. Er sprang nach Sonnenflecken, die auf dem Boden glnzten, und nach einem armen Schmetterling, der zu frh aus seiner Puppe geschlpft war.

Die Wildgnse flogen und flogen unermdlich hin und wieder; den ganzen Tag hrten sie nicht auf, Smirre zu qulen, sie fhlten kein Mitleid, als sie Smirre verwirrt, aufgeregt, wahnsinnig sahen.

Unerbittlich fuhren sie fort, obgleich sie wuten, da er sie kaum noch sah und nach ihrem Schatten sprang. Erst als Smirre ganz ermattet und kraftlos, beinah auf dem Punkt, den Geist aufzugeben, auf einen Haufen drren Laubes niedersank, hrten sie auf, ihn zum besten zu haben.

Jetzt weit du, Fuchs, wie es dem geht, der sich mit Akka von Kebnekajse einlt! Mrz Gerade in jenen Tagen trug sich in Schonen ein Ereignis zu, das nicht allein sehr viel von sich reden machte, sondern auch in die Zeitungen kam, das aber viele fr eine Erfindung hielten, weil sie es sich durchaus nicht erklren konnten.

Im Park von vedskloster war nmlich ein Eichhornweibchen gefangen und auf einen nahegelegenen Bauernhof gebracht worden.

Alle Bewohner des Bauernhofs, alte und junge, freuten sich sehr ber das kleine hbsche Tier mit dem groen Schwanz, den klugen neugierigen Augen und den kleinen netten Fchen.

Sie wollten sich den ganzen Sommer an seinen flinken Bewegungen, seiner putzigen Art, Haselnsse zu knabbern, und an seinem lustigen Spiel erfreuen.

Schnell brachten sie einen alten Eichhrnchenkfig in. Ordnung, der aus einem kleinen grn angestrichenen Huschen und einem aus Draht geflochtenen Rad bestand.

Das Huschen, das Tr und Fenster hatte, sollte dem Eichhrnchen als E- und Schlafzimmer dienen, deshalb machten sie ein Lager aus Laub zurecht, stellten eine Schale Milch hinein und legten einige Haselnsse dazu.

Das Rad sollte sein Spielzimmer sein, wo es spielen und klettern und sich im Kreise herumschwingen knnte. Die Menschen glaubten, sie htten es fr das Eichhrnchen recht gut gemacht, und sie verwunderten sich sehr, da es ihm offenbar nicht gefiel.

Betrbt und mimutig und nur ab und zu einen scharfen Klagelaut ausstoend, sa es in einer Ecke seines Stbchens.

Ausgewhlte Links The Epicentre: Annatto Pacific Islands Ecosystems at Risk: Annatto Recipe: Vietnamese Roasted Chicken tcbs. Annattosamen stammen aus Sdamerika, und sie werden heute hauptschlich als Gewrz und Frbemittel in Mittelamerika und dem Norden Sdamerikas genutzt.

In der Karibik werden die Samen dazu in tierischem oder pflanzlichem Fett gebraten und das Fett dann nach dem Entfernen der Samen weiter zur Zubereitung von Fleisch oder Gemse verwendet; dadurch erreicht man eine goldgelbe bis goldbraune Farbe.

In Mxico verwenden Kche oft eine Paste achiote von Annattosamen mit Konservierungsmitteln Essigsure , die sich in heiem l rckstandslos auflst; sie ist einfach zu benutzen und kann auch Marinaden und Saucen zur Farbverbesserung zugegeben werden.

Auf hnliche Art verwendet man Annatto auch in Samerika, z. Per und Bolivien. Die ursprngliche aztekische Trinkschokolade siehe dazu auch Vanille wurde manchen Quellen zufolge ebenfalls mit Annatto gefrbt; durch ihren hohen Fettgehalt erscheint das auch durchaus plausibel, zumal die Annattostrauch mit Blten und Frchten rote Farbe an Blut erinnert und bei den www.

Bis ins siebzehnte Jahrhundert war Annatto auch in Europa als Schokoladezusatz verbreitet; heute spielt dieses Gewrz nur noch zum Frben von Butter und Kse eine gewisse Rolle siehe dazu auch Schabziegerklee.

Durch spanischen Einflu kam Annatto auch nach Sdostasien. Auf den Philippinen mahlt man die Samen zu einem Pulver und fgt dieses Suppen oder Eintpfen hinzu, oder man legt Fleisch in annattogefrbte Marinaden ein.

Der dabei erreichte Farbton ist dumpfer als der, den man nach karibischer Art mit Annattol erzielt. Auer auf den Philippinen wird Annatto in den Kchen Sdostasiens nur wenig verwendet.

Vietnamesen setzen dem Ausbackteig fr Fleisch oder Gemse oft etwas Annattol zu, um eine appetitlichere Farbe zu erreichen oder vertiefen die Farbe ihrer mit Kokosmilch zubereiteten Curries ca ri [c ri], siehe Reisfeldpflanze mit etwas Annattol.

Letztlich gibt es eine vietnamesische Version der Peking-Ente ga quay mat ong, wird sowohl mit Huhn als auch mit Ente zubereitet , in der der Vogel mit Annattol bestrichen wird, um die Fleischoberflche rotbraun zu frben; chinesische Kche erreichen einen hnlichen Farbton durch Behandeln der Haut mit einer Malzlsung, die beim Backen karamelisiert.

In China findet man Annatto nur gelegentlich in. Marinaden fr gegrilltes oder gebratenes Fleisch, um diesem eine leuchtendrote Kruste zu verleihen.

Einige Bcher behaupten zwar, da Annatto auch sein Eigenaroma auf die Speisen bertrgt, aber dem kann ich nicht zustimmen.

Die Samen strmen zwar wirklich einen sehr schwachen, parfumartigen Duft aus, aber in der fertigen Speise habe ich diesen noch nie wahrgenommen. Gelbliche oder orange Farbtne lassen sich auch mit einigen anderen Pflanzen erreichen.

Dem chemischen Frbeprinzip des Annattos verwandt ist der Farbstoff im Safran, und auch die Farbtne knnen einander ziemlich gleichen; allerdings ist Safran mit seinem unbeschreiblichen Geruch viel mehr als nur ein Frbemittel.

Keinen Geschmack dagegen weist der Frbersaflor auf, der daher zum Frben verwendet werden kann, wenn kein Aroma erwnscht ist; aber seine Frbekraft ist gering.

Zuletzt gibt es noch Curcuma auch Gelbwurz genannt , die Annatto, reife Frchte einen starken, erdigen Geschmack pharm1. Safran und Curcuma kann man brigens auch zum Frben von Textilien verwenden; beide sind allerdings nicht lichtecht und Safran ist auch viel zu teuer dazu, obwohl diese Verwendung sogar in der Bibel erwhnt wird; siehe dazu Granatapfel.

Auch Bltter knnen zum Frben verwendet werden, obwohl ihre grne Farbe zumeist recht schwach ist Pandanusbltter sind ein Beispiel. In der Natur treten selten andere Blattfarben als Grn auf; allerdings sind von manchen Pflanzen z.

Basilikum, Chamleonpflanze, Salbei Kultivare mit roten oder anderweitig gefrbten Blttern bekannt. Eine purpurblttrige Perillaart dient in Japan zum Frben von eingelegtem Ingwer.

Der grne Blattfarbstoff Chlorophyll gibt auch einigen Pflanzenlen eine typische Farbe, etwa dem Olivenl oder dem Krbiskernl.

Whrend ersteres meist nicht frbekrftig genug ist, kann man mit letzterem eine groe Anzahl von zumeist kalten Speisen gleichzeitig aromatisieren und dunkelgrn bis olivgrn einfrben.

Andere Farben lassen sich mit Gewrzen nicht erzielen; einige Gemse knnen diese Lcke aber fllen. Fr Grn nimmt man traditionell Spinat der besser frbt als die meisten anderen Bltter , fr Violett Auberginen, fr Rot Tomaten und fr ein Orange eignen sich auch Karotten.

Italienische Kche benutzen manchmal die Tinte des Tintenfisches, um Nudeln pasta oder Reisspeisen risotto ungewhnlich dunkel, fast schwarz zu frben.

Ein sehr exotisches Frbemittel ist die. Am schwierigsten ist das Blau mit natrlichen Mitteln zu erreichen; findige Kche haben verschiedene Blten etwa Borretsch ausprobiert, aber abgesehen von der nur saisonalen Verfgbarkeit weist keine davon eine zufriedenstellende Frbekraft auf.

Die besten Resultate erzielt man mit der sdostasiatischen Schmetterlingswicke Clitoria ternatea, Fabaceae , deren blaue Blten vor allem in Thailand zum Frben von Desserts verwendet wurden, ehe synthetische Lebensmittelfarben populr wurden.

Asant Ferula assa-foetida L. Synonyme bot Arabisch Bengali Burmesisch Ferula asafoetida Haltit Hing Sheingho. Chinesisch [a ngaih] Kantonesisch A ngaih Chinesisch Mandarin Dnisch Deutsch [a wi] A wei Dyvelsdrk Stinkasant, Teufelsdreck, Asaftida, Asafetida, Stinking gum, Devil's dung, Asafoetida Asaftida , Anghuzeh, Rechina fena?

Pirunpihka, Hajupihka, Pirunpaska Asa-ftida, Asaftida, Frule persique, Merde du diable Aza Hing Hing Blhender Asant www. Djflata, Asafoetida Assaftida , , Agi, Asahueteida, Hin Ingu Asafetida Ma ha hing Drveldriis, Velna sds Azafetida, Kvapioji ferula Kaayam, Kayam Hing Blten von Asant.

Niederlndisch Asafoetida, Godenvoedsel, Duivelsdrek Norwegisch Oriya Pashto Polnisch Dyvels drekk Hengu Kama i anguza Asafetyda, Zapaliczka cuchnca Asafetida Hingu, Raamathan Dyvelstrck Perunkayan Asaftida Mvuje Perungayam Inguva Shing-kun.

Verwendeter Pflanzenteil Der Milchsaft durch Anritzen der Wurzel erhalten , der nach dem Trocknen als braune, harzartige Masse vorliegt.

Geruch und Geschmack Sehr starker Geruch, eher abstoend und entfernt an nicht ganz frischen Knoblauch erinnernd. Auerdem wurden Polysulfide Di2-butyl-trisulfid, 2-Butyl-methyl-trisulfid und sogar Di-2butyl-tetrasulfid gefunden.

Phytochemistry, 23, , Das therische l enthlt auch Terpenkomponenten Pinen, Phellandren und Hendecansulfonyl-essigsure. Ether von Sesquiterpenen mit Coumarinen Farnesiferole wurden auch identifiziert.

Herkunft Etliche Arten der Gattung Ferula wachsen wild vom stlichen Mittelmeergebiet bis nach Zentralasien. Als Lieferant des Gewrzes ist F.

Alle diese Arten stammen aus Zentralasien Iran bis Afghanistan und werden meines Wissens nach auch nirgendwo anders angebaut.

Galbanum ist der getrocknete Milchsaft einer verwandten Pflanze Ferula galbaniflua , die ebenfalls in Zentralasien Iran heimisch ist.

Es weist einen aromatischen Geruch auf und wird vor allem fr Rucherwaren verwendet. Siehe Felsenkirsche fr eine Erklrung des Namens Galbanum. Junge Asantpflanze Etymologie Der lateinische Name ferula bedeutet Trgerin; eine verwandte Pflanze F.

Es wurde vorgeschlagen, da steinzeitliche Nomadenvlker tatschlich Feuer in den hohlen Stengeln zwischen ihren Lagerpltzen transportiert haben knnten.

Dasselbe lateinische Wort liegt auch dem Gattungsnamen der Mango zugrunde. Blhende Asantpflanze Der botanische Artname assa-foetida besteht aus zwei Teilen aus verschiedenen Sprachen: Assa ist die latinisierte Form des persischen aza Harz, und das lateinische foetidus heit hlich, stinkend.

Schwedisch dyvelstrck, franzsisch merde du diable, trkisch eytan tersi Dung des Teufels und auch das deutsche Teufelsdreck zeugen alle von der eher geringen Begeisterung, auf die das Aroma dieses eigenwilligen Gewrzes auerhalb der Gebiete seiner traditionellen Verwendung stt.

Lettisch drveldriis ist als veralteter pharmazeutischer Fachterminus wahrscheinlich eine nordgermanische Entlehnung und Vorbild fr die Lehnbersetzung velna sds Teufelsmist.

Ausgewhlte Links. The Epicentre: Asafoetida Nature One Health: Galbanum INDU-Versand Nature One Health: Asafetida Una sostanza favolosa: Assa Fetida gianniferretti.

Der entsetzliche Geruch des frischen Asants rechtfertigt in der Tat den Namen Teufelsdreck; als mir zuerst jemand von der Verwendung dieses unsglichen Stoffes den ich zuvor wohl kannte in der indischen Kche erzhlte, hatte ich den Verdacht, auf den Arm genommen zu werden.

Trotzdem ist es wahr, und heute gehrt Asant zu meinen Asant-Blten Lieblingsgewrzen. Vor mehr als zwei Jahrtausenden war Asant in Europe bereits in Verwendung: Die Legende erzhlt, da er von den Soldaten Alexanders des Groen auf ihrem Marsch durch Zentralasien gesehen wurde.

Nach den Eroberungen Alexanders entwickelten sich Handelsbeziehungen, die stliche Gter in den Mittelmeerraum brachten; Asant konnte sich, wie auch der schwarze Pfeffer auf dem neuen Markt rasch durchsetzen.

In der griechischen und rmischen Kche wurde er viel gebraucht, oft als Ersatz fr das teure nordafrikanische Gewrz Silphion; nachdem letzteres ausgestorben war, erlebte Asant einen weiteren Popularitsschub.

Er wurde bis ins frhe Mittelalter viel verwendet z. In Zentralasien und Indien hat Asant seinen Platz als wichtiges Gewrz und Heilmittel jedoch bewahrt.

Er wird viel in der. In einigen Teilen des Landes vor allem Bengalen; siehe auch Nigella ber Besonderheiten der bengalischen Kche essen die Brahmanen weder Zwiebel noch Knoblauch, sondern verwenden meist stattdessen Asant.

Auch in anderen nordindischen Kchen wird Asant selten zusammen mit Zwiebeln oder Knoblauch kombiniert, auch wenn die letzteren von keinem Speisetabu betroffen sind.

Im dravidischen Sden Indiens ist Asant noch beliebter. Die tamilische sdindische Mischung sambaar podi siehe Kreuzkmmel enthlt ihn hufig.

Trotz verschiedener Ausnahmen gilt Asant in Indien als ein Gewrz fr Gemse; nun ist aber im Sden der Vegetarismus verbreiteter als im Norden, und vielleicht erklrt das, warum Asant in Sdindien mehr gebraucht wird als im Norden, der doch seinem Ursprungsland nher liegt.

Asant ist ein gutes Beispiel fr die Berhrung von kulinarischer und medizinischer Verwendung eines. Besonders in Sdindien ist er fast kanonisch zum Wrzen von Hlsenfrchten Bohnen, Erbsen, Linsen , die man in Indien oft kollektiv mit dem HindiNamen dal [] bezeichnet.

Sie zhlen zu den Eckpfeilern der indischen Ernhrung, da sie nicht nur eine billige Proteinquelle darstellen, sondern auch eine, die den Vegetariern offensteht; auerdem sind sie getrocknet gut haltbar.

Da alle Hsenfrchte aber auch unverdauliche Oligosaccharide enthalten, Blhende Asantpflanze braucht man fr sie Gewrze mit ausgeprgt verdauungsfrdernder und blhungstreibender carminativer Wirkung.

Asant, Knoblauch und Kreuzkmmel werden in Indien hufig eingesetzt, um dal schmackhafter und leichter verdaulich zu machen.

In anderen Lndern wrzt man Hlsenfrchte mit anderen Gewrzen mit hnlichen Eigenschaften, z. Bohnenkraut in Westeuropa und Jesuitentee in Mxico.

Die Verwendung des Pulvers und des reinen Harzes unterscheidet sich etwas voneinander. Das Harz ist sehr geschmacksintensiv und mu daher mit Vorsicht verwendet werden; auerdem mu es unbedingt kurz in heiem l angebraten werden siehe dazu auch Adiowan , und zwar aus zwei Grnden: Erstens lst es sich in heiem Fett und verteilt sich somit besser in der Speise, und zweitens verndert die hohe Temperatur den Geschmack und macht ihn erst angenehm.

Das Pulver dagegen ist weniger intensiv und kann auch ohne Anbraten eingesetzt werden, allerdings erhlt man nach dem Anbraten einen lieblicheren Geschmack.

Das Pulver verliert berdies seinen Geschmack nach einigen Jahren, whrend das Harz absolut unvergnglich zu sein scheint.

Wer gerne experimentiert und eine interessante Alternative zu Knoblauch und Zwiebel sucht, dem sei der Asant empfohlen. Fr europische Gerichte mu Asant jedoch sehr vorsichtig dosiert werden; bereits die alten Rmer bewahrten Pinienkerne in ihren Asanttpfen auf und wrzten die Speisen dann durch Zugabe einiger weniger Kerne.

Eine andere Mglichkeit ist die Herstellung eines Asantles, das man den Speisen tropfenweise zusetzt. Bei sorgfltiger Dosierung gibt Asant Pilz- und Gemsegerichten, aber auch gebratenem oder gegrilltem Fleisch eine besondere Note.

Brlauch Allium ursinum L. Synonyme pharm Albanisch Baskisch Bulgarisch Dnisch Deutsch Englisch Esperanto Estnisch Finnisch Franzsisch Glisch Griechisch Italienisch Japanisch Kroatisch Lettisch Litauisch Herba Alii ursini Qep e arushs Sube-bedar , Levurda, Luk mechi Ramslg Wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Ramsen Bear's garlic, Ramson, Wild garlic Sovaa ajlo Karulauk Karhunlaukka Ail des ours, Ail sauvage Creamh Agrio skordo Erba orsina, Aglio orsino Ramusomuzu Crijemu, Medvjei luk, Srijemu Laki, Laksis, Meloks Mekinis esnakas.

Niederlndisch Daslook, Beerlook, Berelook, Borslook, Hondsknoflook, Wilde Knoflook, Woutknooploock Norwegisch Polnisch Rumnisch Russisch Ramslk, Ramslauk Czosnek niedwiedzi Leurd , , ; Dikij chesnok, Luk medvezhi, Chesnok medvezhi; Cheremsha mglicherweise A.

Ramslk ema, Divji esen, Medvedji esen Cesnak medved Ajo silvestre, Ajo de oso Medvd esnek Yaban sarmsak, Ay sarmsa Tsybulya vedmezha Medvehagyma.

Verwendeter Pflanzenteil Junge Bltter, am besten frisch. Die Zwiebel ist wesentlich kleiner als beim Knoblauch und wird nur selten verwendet.

Pflanzenfamilie Alliaceae Lauchgewchse. Geruch und Geschmack hnlich dem Knoblauch, aber schwcher und etwas an Schnittlauch erinnernd.

Inhaltsstoffe hnlich wie beim Knoblauch, findet man auch beim Brlauch eine groe Anzahl verschiedener Schwefelverbindungen im therischen l: Divinylsulfid, Dimethylthiosulfonat, Methylcycteinsulfoxid und dessen Abbauprodukte Methylallylthiosulfonat und Methanthiol.

Herkunft West- und Mitteleuropa. In den USA verwendet man den verwandten Wilden Lauch, Allium tricoccum, engl. Etymologie In vielen europischen Sprachen, allerdings nicht in den nordgermanischen, bezeichnet man dieses Kraut als Brenlauch, Brenzwiebel oder Brenknoblauch.

Die folgende Tabelle gibt einen berlick: englisch lateinisch italienisch franzsisch spanisch albanisch polnisch tschechisch slowakisch russisch Brlauch-Blte bear's garlic Brenknoblauch bear Brenknoblauch bear Brenknoblauch ursus Brenkraut Knoblauch der Bren Knoblauch des Bren orso ours oso arush Allium ursinum erba orsina ail des ours ajo de oso.

Das rumnische leurd gehrt auch in diese Reihe: Es besteht aus einem Element a leKnoblauch von lateinisch allium und einem zweiten Element -urda, verwandt mit modernem Rumnisch urs Br.

Bulgarisch levurda [] ist aus dem Rumnischen entlehnt. Woher der enge Bezug zum Bren kommt, ist mir nicht klar; angeblich gibt es einen Volksglauben, wonach Bren nach ihrem Winterschlaf im Frhjahr Brlauch fressen.

Das Wort Br ist den germanischen Sprachen gemeinsam altenglisch bera, altnordisch bjrn ; in den gegenwrtigen Sprachen haben wir z.

Es handelt sich dabei um ein Hllwort Tabuwort , wahrscheinlich mit der Bedeutung der Braune, das sich von der indoeuropischen Wurzel BHER- braun ableitet; einer anderen Theorie zufolge schliet es an griechisch ther Brlauch verwelkende Bltter und Fruchtstnde [] Tier und lateinisch ferus wild an und leitet sich von indoeuropisch GHWER- Tier ab.

Die Germanen befrchteten wohl, durch Aussprechen des richtigen Namens des Bren das gefhrliche Tier herbeizurufen. Auch hinter dem russischen Namen des Bren, medved [], und seinen slavischen Verwandten steckt ein Tabu: Der Name bedeutet wrtlich Honigesser.

Das russische med [] Honig hat in fast allen indoeuropischen Sprachen enge Verwandte. Die meisten germanischen Sprachen haben fast identische Worte fr Honigwein, z.

Deutsch Met, islndisch mjr und englisch mead; die altenglische Form war meodu oder medu. Alle diese Namen gehen auf eine gemeingermanische Wurzel MEDUZ zurck.

Verwandte Wrter in nichtgermanischen Sprachen sind lettisch medus Honig, Sanskrit madhu [] s und griechisch methy [] Honig wein, das auch dem weinfarbigen Halbedelstein Amethyst.

Zugrunde liegt eine indoeuropische Wurzel MEDHU s, Honig siehe auch Sholz. Met spielte in der germanischen Kultur eine hervorragende Rolle.

Er kommt auch in der Edda vor und wird z. Met war das charakterische Getrnk der germanischen Vlker geschichtlicher Zeit; nordgemanische Frsten Wikinger residierten typischerweise in einer groen hzernen Methalle.

Vergleiche auch die vielfache Erwhnung von Met im altenglischen BeowulfGedicht und den Namen meduseld Met-Saal fr Beowulfs eigene Halle.

Das ursprgliche indoeuropische Wort fr den Bren ist RKSOS, wohl mit der Bedeutung Zerstrer, und taucht sowohl im lateinischen ursus als auch im griechischen arktos [] Br auf; letzteres Wort bezeichnete auch das Sternbild des Groen Bren auch Groer Wagen genannt und damit den Norden schlechthin.

Das englische ramson Brlauch geht auf altenglisch hramsan zurck, lt sich jedoch nicht weiter zurckverfolgen; das Wort findet sich auch in einigen anderen germanischen etwa schwedisch ramslk oder das regionale deutsche Ramsen und slavischen russisch cheremsha [] Sprachen, hat jedoch in den anderen indoeuropischen Brlauch vor der Blte Sprachen nur sehr wenige mgliche Verwandte: Griechisch krommyon [] Zwiebel und vielleicht auch wallisisch craf Knoblauch.

Die Ursprnge dieses Wortes sind dunkel. In vielen Sprachen bezeichnet man Brlauch einfach und treffend als wilden Knoblauch: Franzsisch ail sauvage, griechisch agrio skordo [ ], Russisch dikij chesnok [ ] oder trkisch yaban sarmsak.

Eine andere, etwas weniger hufige, Bezeichnung ist Waldknoblauch: Niederlndisch woutknooploock oder spanisch ajo silvestre. Skurrilerweise bezeichnet der bulgarische Name div chesun [ ] wilder Knoblauch allerdings nicht den Brlauch sondern den Schnittlauch.

Siehe auch Knoblauch. Ausgewhlte Links Plants for a Future: Plant Portrait of Allium ursinum, Wild Garlic www.

Voluspa: The Song of the Sybil www. Brlauch wchst wild in den Auen und Fluwldern von West- und Mitteleuropa und wird in lokalen Kchen gerne verwendet; da er sich jedoch nicht kultivieren lt, hat er nur regionale Bedeutung.

Die Bltter werden im Frhjahr gesammelt und roh fr Kseaufstriche, Suppen und Saucen verwendet. Beim Trocknen verlieren sie den grten Teil ihres Aromas und sollten daher, wenn berhaupt, Blhender Brlauch in groen Mengen verwendet werden; andererseits lassen sie sich ganz gut konservieren, wenn man sie hnlich wie fr pesto siehe Basilikum verarbeitet oder einfach einfriert.

In Deutschland, und vielleicht auch in anderen Lndern Mitteleuropas, stiegen Beliebtheit und Bekanntheit des Brlauches in den letzten Jahren steil an siehe auch Rauke ber andere Modekruter.

Whrend die Pflanze vor ein paar Jahren noch auerhalb der Wildgemse-Szene kaum bekannt war, lat sich nun kaum ein Haubenkoch die Gelegenheit entgehen, whrend der allzu kurzen Saison seine Gste mit selbstkreierten Brlauchvariationen zu verwhnen.

Leider tun viele dieser Kchenchefs dem Brlauch jedoch in der Zubereitung Unrecht, indem die ihn fr ihre Brlauchcrmes, Brlauchsuppen oder Brlauchpasta viel zu hohen Temperaturen aussetzen.

Brlauch sollte eigentlich berhaupt nicht gekocht werden, sondern roh unter die heien Speisen gemischt und daraufhin sofort serviert werden.

Andernfalls geht der grere Teil des charakteristischen Aromas verloren und parfumiert nicht die Speise, sondern stattdessen die Kchenluft. Die Beliebtheit des Brlauches verfhrt viele Menschen dazu, die Kstlichkeit im nchsten Wald selbst zu pflcken.

In den letzten Jahren kam es dabei jedoch zu einigen Vergiftungen durch entfernt hnlich aussehende Pflanzen, insbesondere das Maiglckchen.

Beiden Pflanzen fehlt jeder Knoblauchgeruch, und die hnlichkeiten sind tatschlich nur oberflchlich bis nicht vorhanden. Maiglckchen enthalten herzaktive Glycoside mit digitalis-hnlicher Wirkung; allerdings sind die Konzentrationen dieser Wirkstoffe in den Blttern Mit diesen Pflanzen drfen Sie Brlauch nicht verwechseln: Links relativ gering, und deshalb Maiglckchen, rechts Herbstzeitlose treten lebensgefhrliche Vergiftungen nur selten auf.

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Schlimm finde ich auch die Frühstücksbuffets. Hatte ich letztens auch, man hat ein tolles Brötchenangebot, was man nicht essen kann.

Von Wasa gibts ganz tolles rundes Roggenknäckebrot, ich würde mir das kaufen und mitnehmen. Wurst, Butter, Eier gibts ja immer.

Es gibt auch Vollkornbrot, dieses Pumpernickel. Das würde gehen, aber solange Dein Darm noch so geschwächt ist, ist es fraglich, ob er das verdaut oder ob Du zu einem Gasfabrikanten wirst.

Wenn Du ein gutes Hotel hast, kannst Du ja fragen, ob sie Dir Vollfettquark hinstellen. Die sind ja flexibel.

Weiterhin würde ich Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Immer gut ist Vitamin B Komplex. Zink stärkt das Immunsystem.

Hast Du ab und zu Wadenkrämpfe, Zucken unterm Auge? Dann fehlt Magnesium. Den Eisenspiegel würde ich unbedingt noch testen lassen, das sollte man nicht so einfach auf blauen Dunst nehmen.

Vitamin E. Dazu kannst Du Dich ja mal belesen. Es gibt auch Enzyme, die den Körper unterstützen. Da kenne ich mich leider nicht aus.

Vielleicht kennst Du eine gute Heilpraktikerin? Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Zitate einfügen…. Ähnliche Themen.

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Antworten 32 Aufrufe 1. Frösteln, Kalte Hände, Uebelkeit usw.

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Wasa Roggen DГјnn

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